Boa Constrictor

Schwarze Mamba

Eine der wenigen Schlangen, die die meisten eher unter ihrem lateinischen Namen Boa Constrictor kennen, ist die Abgottschlange. Den präkolumbianischen Kulturen Süd- und Mittelamerikas galt sie als heilige Botin der Götter. Von vielen Menschen wird die Boa Constrictor dagegen heute als gefährliche Riesenschlange wahrgenommen, die kleine Kinder und den Haushund fest umwickelt und zu Tode drückt. Es ist zwar tatsächlich möglich, dass eine sehr große Unterart der Boa Constrictor Lebewesen dieser Größe zu Tode drücken kann, doch die meisten dieser Geschichten dürften in der Abteilung „Urban Legends“ abgehakt werden. Dennoch: Wer kleine Kinder im Haus hat, sollte auf Schlangen wie die Boa Constrictor, die ihre Beute durch Umschlingen und Ersticken erlegen, lieber verzichten.

Dies gilt vor allem für die Königsboa, die bekannteste Unterart, die auf den vollen lateinischen Namen Boa Constrictor Constrictor hört und die eine Länge von bis zu drei Metern erreichen kann. Im Handel wird sie oft als Rotschwanzboa angeboten. Empfehlenswerter sind die kleineren Kaiserboas (Boa Constrictor Imperator), die meist nur eine Länge von zwei Metern erreicht. Lediglich die Unterarten aus Venezuela und Kolumbien können es auf über drei Meter bringen.

Ein weiterer Aspekt, der vor dem Kauf einer Boa Constrictor beachtet werden muss, ist ihre Langlebigkeit: Bei guter Pflege können diese Schlangen locker über 30 Jahre alt werden

Die Haltung der Boa Constrictor

Wichtig ist natürlich, dass die Größer der ausgewachsenen Boa Rechnung getragen wird. Für zwei Tiere empfiehlt sich ein Terrarium von 2 x 2 Metern und mindestens einem Meter Tiefe. Die meisten Boa Constrictors sind eher bewegungsfaul und müssen nicht mit Kletterästen versorgt werden. Sie lieben es jedoch, von einem erhöhten Punkt aus ihre Umgebung zu beachten, so dass ein hohes Terrarium mit mehreren Etagen empfehlenswert ist. Außerdem solle sie Versteckmöglichkeiten wie Röhren bekommen und eine Badegelegenheit.

Die südamerikanische Boa mag es gerne warm, so dass die Grundtemperatur im Terrarium bei etwa 25 bis 28°C liegen sollte und nachts nicht unter 23°C sinken darf. Dazu mag sie hohe Luftfeuchtigkeit und einen sonnigen Platz, der bis über 30°C warm wird.

Bei der Fütterung ist die Boa Constrictor anspruchslos – sie bekommt alle zwei-drei Wochen eine Ratte oder – bei den größeren Unterarten – auch mal ein Kaninchen. Die Boa ist zwar eigentlich ein sehr friedliebendes Tier, es kann jedoch aufgrund ihrer Sehschwäche vorkommen, dass sie bei der Fütterung nach der menschlichen Hand schnappt, weil sie sie mit dem Beutetier verwechselt. Füttern daher immer mit Vorsicht!

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