Schönnatter

Die asiatische Schönnatter ist eine für Anfänger geeignete Schlangenart, die offiziell auf den Namen Orthriophis taeniurus hört und in neun Unterarten aufgeteilt werden kann. Besonders beliebt als Haustier ist die Taiwan-Schönnatter Orthriophis taeniurus frisei, aber auch verschiedene spezielle Züchtungen sind im Handel erhältlich. Ein weiterer offensichtlicher Vorteil der Schönnatter: Sie steht nicht unter Artenschutz und ist daher auch nicht meldepflichtig.

Das Leben der Schönnatter

SchönnatterDie Unterarten der Schönnatter sind in ganz Südostasien von Malaysia bis Ostchina verbreitet und leben vor allem im tropischen und subtropischen Regenwald. Sie ist ein guter Kletterer und lebt vor allem in den Bäumen, wo sie sich von Vögeln, deren Eiern und von Eidechsen ernährt. Die Schönnatter taucht aber auch gerne in menschlichen Ansiedlungen auf und jagt dort Ratten oder Mäuse.

Je nach Unterart bringt es die Schönnatter – auch die beliebte Taiwan-Schönnatter auf gut drei Meter Länge, manche Exemplare sind jedoch auch nur zwei Meter lang. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei der Schönnatter um ein Tier mit hübschen Zeichnungen mit grauen, schwarzen oder gelblichen Flecken. Dazu kommen Züchtungen wie die „Blue Beauty“ mit ihrem taubenblauen Schimmer.

Schönnattern genügt zwar eigentlich eine Ratte pro Monat zur Ernährung, aber sie fressen sehr gerne – vor allem die Jungtiere, die sehr schnell wachsen. Generell gelten Schönnatter jedoch als friedliche und pflegeleichte Schlangen.

Die Haltung der Schönnatter

Als Dschungelbewohner mag es die Schönnatter warm. Tagsüber sollte ihr Terrarium gut 25-28°C warm sein, mit mindestens 70% Luftfeuchtigkeit. Nachts kann die Temperatur auf reguläre Zimmertemperatur absinken. Die Schönnatter ist rund um die Uhr aktiv, zieht sich zwischendurch aber auch gerne zurück um einige Stunden zu verdösen.

Aufgrund ihrer Größe benötigt die Schönnatter ein großes Terrarium – zwei Meter Länge sollten mindestens drin sein. Da sie in Bäumen lebt, muss sie entsprechende Klettermöglichkeiten haben (und das Terrarium entsprechend hoch sein – mindestens einen Meter). Idealerweise werden im Terrarium mehrere Wärmezonen mit Spotlights eingerichtet. Für die Dämmerung könnte ihr eine Blaulampe zur Verfügung gestellt werden.

Die Schönnatter ist anspruchslos in der Ernährung und kann mit Frostfutter aus der Zoohandlung verpflegt werden. Eine Ratte pro Woche ist mehr als genug. Dazu sollte sie jedoch täglich frisches Wasser bekommen, wobei der Wassernapf groß genug zum Baden sein sollte. Die meisten Arten sind lebhaft und können durchaus auch aggressiv werden. Für Haushalte mit Kindern sind sie daher kaum geeignet, auch wenn sie wie alle Nattern ungiftig sind.

Vorsicht Wildfang

Noch immer kommen in Deutschland viele in Südostasien wild gefangene Schönnattern in den Handel. Schlangenfreunde sollten diese Praxis nicht durch einen Kauf fördern, da die Schlangen auf der langen Reise nach Europa unglaublichem Stress ausgesetzt sind und viele sie gar nicht überleben. Da Schönnattern sehr vermehrungsfreudig sind, gibt es sie relativ leicht im Handel zu günstigen Preisen zu kaufen – mit Papieren, die sie als Zuchttier ausweisen.

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