Kornnatter

Die Kornnatter ist für die Haltung als Haustier die wohl beliebteste und auch beste Schlange in Deutschland. Mit ihrer auffälligen Farbzeichnung ist sie nicht nur hübsch anzuziehen, sondern fällt auch auf, falls sie einmal aus dem Terrarium entwischt und sich ein gemütliches Plätzchen in einer dunklen Ecke sucht. Da sie zudem – anders als viele andere Schlangen – nicht unter Artenschutz steht kann sie problemlos ohne Meldepflicht und Nachweise gekauft und gehalten werden.

Das Leben der Kornnatter

KornnatterDie Kornnatter, mit vollem Namen pantherophis guttatus, stammt aus Nordamerika und ist in vielen verschiedenen Färbungen erhältlich. Je weiter südlich ihr Lebensraum – in den US-Bundesstaates Florida, Louisiana, Georgia, usw – umso farbenprächtiger ist sie. Die weiter im Norden lebenden Kornnattern (etwa bis New York) sind dagegen weniger auffällig. Weiter im Westen – etwa ab dem Mississippi – kommen ähnliche Arten wie die Prärie-Kornnatter vor.

Da die Kornnatter unterschiedliche Lebensräume bevölkert, lässt sich keine Pauschalaussage zu ihrem Verhalten treffen. Eine Gemeinsamkeit aller Kornnattern ist, dass sie erst in der Dämmerung aktiv werden und dann im Schutz der Dunkelheit Mäuse, Ratten und kleinere Reptilien und Amphibien jagen. Manche Kornnattern klettern auch Bäume hoch und machen sich über Vögel oder Vogelnester her.

Die Kornnatter ist ungiftig und daher für Menschen vollkommen ungefährlich. Als Haustier ist sie die mit Abstand am weitesten verbreitete Schlange und wird seit vielen Jahren auch gezielt in vielen schönen Farbvarianten gezüchtet. Sie ist zudem eine recht verträgliche, ruhige Schlange, die nicht so leicht aus der Fassung zu bringen ist und in ihren Verbreitungsgebieten in den USA auch recht friedlich mit den Menschen zusammenlebt.

Die Haltung der Kornnatter

Wer zum ersten Mal eine Schlange als Haustier halten will, greift fast immer zur Kornnatter. Da diese Schlangenart nur etwa 120-130cm lang wird, benötigt sie nicht allzu viel Platz. Ein Kuscheltier ist sie natürlich nicht – Kornnattern mögen es nicht sonderlich, angefasst zu werden und können sogar zubeißen, wenn sie sich gestresst fühlen.

Kornnattern sollten auch als Haustier die Nahrung bekommen, die sie in der Wildnis gewöhnt sind, d.h. Mäuse, Ratten oder auch Küken. Wer es nicht übers Herz bringt, lebende kleine Tiere an die Schlange zu verfüttern, kann alternativ zu Frostfutter greifen – dabei handelt es sich um eingefrorene rohe Tiere, die zur Fütterung aufgetaut und direkt verfüttert werden. Wichtig: Kornnattern benötigen nicht jeden Tag etwas zu fressen. Ein Abstand von 7-10 Tagen zwischen zwei „Mahlzeiten“ ist normal. Wer seine Kornnatter öfter füttert, wird sich eine verfettete Wurst heranzüchten!

Für eine einzelne ausgewachsene Kornnatter genügt ein Terrarium von 100cm Länge, besser jedoch von 120cm. Sollen mehrere Tiere gehalten werden, muss das Terrarium natürlich etwas größer sein. Da die Kornnatter sehr gerne klettert, ist es wichtig, ihr einige starke Äste zur Verfügung zu stellen. Frisches Trinkwasser sollte natürlich auch vorhanden sein, auch wenn die Kornnatter kein großer Schwimmer ist.  Nicht fehlen darf auch ein Rückzugsort, in dem sie sich verstecken kann.

Wie die meisten Schlangenarten hat es die Kornnatter auch gerne warm, so dass für die entsprechende wärmende Beleuchtung gesorgt werden muss. Ideal ist es, wenn ein Versteck gut erwärmt ist, so dass sie sich dort wärmen kann, und ein anderes Versteck eher kühl ist.

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3 Gedanken zu „Kornnatter

  1. Wer sich Kornnattern anschafft möge bedenken das es sich um eine langlebige Schlange handelt. Meine beiden Nattern sind Nachzuchten
    Mai 1984. Haben jetzt etwas Sehpropleme,was wahrscheinlich Altersbedingt ist,fressen und häuten sich aber ganz normal.

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