Schlange

Tipps zum Schlangenkauf

Wo soll der neue Mitbewohner eigentlich herkommen? Gerade Anfänger sind häufig ausgesprochen unsicher, wenn es um den Kauf einer Schlange geht. Zumindest unbewusst schwingt auch oft die Angst mit, eine „illegale“ Schlange zu erwerben, die nicht aus einer zugelassenen Zucht stammt, sondern als Wildfang nach Deutschland geschmuggelt wurde.

Empfehlenswert ist der Kauf einer Schlange entweder von renommierten privaten Züchtern (deren Websites im Internet gefunden und sorgfältig durchgelesen werden könnten) oder auf einer Reptilienbörse, bei der eben diese Züchter zusammenkommen. Reptilienbörsen sind dabei natürlich auch gleich der beste Ort um Terrarien und Zubehör zu kaufen und Fragen zu stellen.

Zoohandlungen sollten eher vermieden werden, sofern es sich nicht um echte Spezialisten für Reptilien und Amphibien handelt. Der normale Zoohändler, der meist Kanarienvögel und Meerschweinchen an Familien verkauft, ist mit der sachgemäßen Haltung empfindlicher Schlangen oft überfordert, so dass die Tiere häufig krank sind. Aus Mitleid eine kranke Schlange kaufen, ist dabei auch keine Lösung.

Reptilienbörsen in Deutschland

Schlange

Reptilienbörsen und Terraristikmessen finden regelmäßig in ganz Deutschland statt. Es lohnt sich also, einfach mal bei Google „Reptilienbörse + Heimatort / nächste größere Stadt“ einzugeben und zu sehen, was dabei herauskommt. Die Terraristika in nordrhein-westfälischen Hamm gilt als weltweit größte Börse für Terrarientiere und wird viermal jährlich veranstaltet (März, Juni, September und Dezember). Wer hier eine Schlange erwirbt, kann sicher sein, dass sie aus einer guten Nachzucht stammt.

Dank moderner Smartphones ist es heute jedoch auch kein Ding mehr, auf kleineren Reptilienbörsen kurz online nachzuschauen welches Renommee der Züchter besitzt, auf dessen Schlange man gerade ein Auge geworfen hat. Ein guter Züchter hat auch stets die entsprechenden Nachweise zur Hand, dass das Tier bei ihm in Nachzucht geboren wurde. Tolle „Schnäppchen“ aus dem Internet sollten dagegen vermieden werden: Hier handelt es sich vermutlich um geschmuggelte Wildfänge oder kranke Tiere.

Wie erkenne ich eine gesunde Schlange?

Für den Laien sind Erkrankungen oft nicht auf Anhieb zu erkennen. Trotzdem lassen sich schon vor dem Kauf einige Beobachtungen anstellen. Wirkt das Terrarium schmuddelig und ungepflegt, ist dies schon mal ein klares Argument dafür, bei diesem Züchter/Händler nichts zu kaufen. Macht das Terrarium einen guten Eindruck, sollte die Schlange eine Weile beobachtet werden. Eine gesunde Schlange ist aufmerksam und züngelt den Beobachter gelegentlich an. Liegt sie nur schlapp (oder gar ausgestreckt) im Terrarium, ist ihr Maul verschleimt oder ihre Augen wirken trüb und geschwollen, ist mit dem Tier etwas nicht in Ordnung. Winzige weiße Punkte auf der Haut oder an den Augen weisen auf einen Milbenbefall hin.

Macht die Schlange einen guten Eindruck, wird der Züchter/Händler es erlauben, dass der interessierte Käufer die Schlange aus dem Terrarium nimmt und in den Händen hält. Versucht die Schlange zu beißen, ist dies sogar ein gutes Zeichen – sie ist fit und lebhaft. Eine apathische Schlange, die kraftlos in den Händen liegt, ist dagegen vermutlich krank oder geschwächt. Würgeschlangen wie Boas und Pythons neigen auch gerne dazu, sich um den Arm zu wickeln und kräftig zu drücken, wenn sie gesund sind. Sollten noch Zweifel bestehen, sind bei den großen Reptilienbörsen auch oft Tierärzte vor Ort, die einen professionellen Blick auf die gewünschte Schlange werfen können. Allerdings ist die Auswahl meist so groß, dass es bei Zweifeln sinnvoller ist, zum nächsten Aussteller weiter zu gehen und die dort angebotenen Schlangen in Augenschein zu nehmen.

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